Der vergessene Osten

4 02 2012

Nach einer kuscheligen nacht mehr in unserem spacigen ship, ging es weiter in den vergessenen Osten. Gisborne…..astronaut 2 fühlte sich fantastisch, eben wie im märli, und astronaut 1 erfüllte sich einen lang ersehnten Traum; nämlich dort zu sein wo niemand ist!!! Schon beim ersten Zeltplatz dachten wir: da ist ja niemand, und genossen das blaugrüne Meer, das traumhafte Wetter und die warme Dusche, auch wenn es nicht gerade aamächelig war umzingelt von tausend spinnhoppeln ( zum Glück ohne Spinnen)….

Am heutigen morgen erwachte astronaut 2 mit einem Schmerz im linken Bein-ojemine man wird auch nicht jünger! Habe gestern doch nach 100 Jahren wieder einmal ein Rad geschlagen und mir dabei denn beinmuskel überdehnt….Scheibenkleister!! Jänu, nun bin ich halt für ein paar Tage fränny hinkebein….grins….eben wie gesagt, weiter Richtung nobodys Country…also wenn ich vorher gesagt habe es ist dort niemand dann ist jetzt an diesem Ort noch niemander!!!!! Auf der Campingwiese wo wir wirklich die einzigen waren, (irgendwo im nirgendwo – wir mussten als Schweizer zuerst mal sicher gehen ob dies überhaupt erlaubt ist -kann ja nicht sein soviel Freiheiten? einfach so Campieren 🙂 trafen später noch zwei umherreisende ein, die wir zum Kaffee einluden – damit wir nicht sooo alleine sind… Am Abend kam dochnoch der Farmer – ein
grauhaariger, humorvoller Maori namens „lane“ auf einen Schwatz und dem Einkassieren vorbei…

Am nächsten Morgen klingelte dann um halb 5 der Wecker – damit wir den Sonnenaufgang als die Ersten auf der Welt – am Östlichsten Punkt – sehen konnten… Die Fahrt zum Leuchtturm, am noch dunklen Morgen auf einem steinigen Landweg nahe den Klippen, war schon sehr abenteuerlich. Als plötzlich am Wegrand einen Bär auftauchte- !!!!!!! – was sich beim zweiten mal hinsehen als Kuh entpuppte – waren wir dann hellwach. Nachdem wir die 700 Treppentritte den Hügel heraufkrakselten wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt..

Osten